Tarifvertrag friseur 2018 saarland

Eine neue Maßnahme, die im Gesetz 2018-771 vom 5. September 2018 über die “Freiheit, die berufliche Zukunft zu wählen” enthalten ist, zielt darauf ab, das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern zu verringern. Dieses innovative System basiert in erster Reihe auf der Selbsteinschätzung eines Arbeitgebers, der auf einem Index beruht, der aus fünf Indikatoren besteht. jeweils mit einem in Punkten ausgedrückten Wert: Carlier, A. und Naboulet, A. (2009), Négociations collectives et gréves dans les entreprises du secteur marchand en 2007 , Premiéres Synth`ses Informations No. 18.2, Direction de l`Animation de la Recherche, des études et des Statistiques (DARES) Paris. Andere Kündigungsverfahren sind: Rücktritt (ein Arbeitnehmer muss einen klaren und eindeutigen Rücktrittswillen nachweisen); Pensionierung (auf Initiative des Arbeitnehmers vor seinem 70. Lebensjahr oder auf Initiative des Arbeitgebers nach dem 70. Geburtstag des Arbeitnehmers) oder gegenseitige Kündigung (Bruchkonvention), die eine Vereinbarung zwischen beiden Parteien ist und die Kündigung unterliegt der Zustimmung der Arbeitsinspektion. Im Jahr 2005 führte die französische Regierung Vorschriften über die obligatorische Beschäftigung behinderter Arbeitnehmer ein, die Obligation d`emploi de travailleurs handicapés (OETH).

Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten müssen 6 % der Vollzeitäquivalente auf ihrer Gehaltsliste haben, die als behindert registriert sind. Für 2018 hat die Regierung eine Reform dieser Verordnung angekündigt, die ihre Ziele nicht vollständig erreicht hat. Seit 1968 sind die Gewerkschaftsrechte von den Unternehmen anerkannt, und die Gewerkschaften sind berechtigt, Betriebsverwalter (délégués syndicaux, Arbeitsgesetzbuch, Artikel L2143-1 bis L2143-23) zu ernennen, die befugt sind, Tarifverträge auf Unternehmensebene auszuhandeln und zu unterzeichnen. Die anderen Arbeitnehmervertretungen haben diese Befugnis nicht, wenn es mindestens einen Betriebsleiter gibt. Seit der Reform der Repräsentativität im Jahr 2008 können Gewerkschaften, die nicht als Vertreter in einem Unternehmen anerkannt sind, einen “Vertreter der Gewerkschaft” (représentant de la section syndicale, RSS, Labour Code, Artikel L2142-1-1 bis L2142-1-4) ernennen, der ähnliche Rechte hat wie ein bestellter Betriebsleiter, mit Ausnahme des Rechts, Tarifverträge auszuhandeln. Nach einem Mehrheitstarifvertrag können die Betriebsverwalter ihre Tarifmacht an den ESC übertragen, der dann Tarifverträge aushandeln und aushandeln kann. Das gesamte Arbeitsrecht, einschließlich der Regelungen zur Arbeitgebervertretung, Gewerkschaftsvertretung und Tarifverhandlungen, ist in das Arbeitsgesetzbuch integriert. Seit 2015 hat sich das Arbeitsgesetzbuch erheblich geändert, wobei die wichtigste Reform die Einführung des Gesetzes über Beschäftigung und sozialen Dialog ist.